Der LEGO Ninjago Flugsegler 70738

Lang ersehnt und endlich da: Der Ninjago Master of Spinjitzu Flugsegler 70738. Der Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Die Erfolgsstorry der Ninja geht mit der Reihe Master of Spinjitzu weiter. Die ganze Serie ist sehr dunkel gehalten, was bereits auf der Kartonage durch dunkle Farben dargestellt wird. Der Schauplatz der düsteren Welt Moros und dem verbundenen 70738 Ninjago Flugsegler sind die Weiten des Himmels. Durch den bereits auf der Kartonage abgebildeten Griff, sieht es so aus als könnte man das Schiff fliegen lassen. Ob das funktioniert, wird unser Spieletester Tizian ausprobieren. Geister und Drachen runden die düstere neue Ninjago Welt ab. Für den Spielspaß in luftiger Höhe werden 119,99€ benötigt. Diese verteilen sich auf 1253 Bauteile. Direkt zum Fazit >


Tizians primäres Ziel waren die neuen Figuren. Das Set hat 9 Minifiguren und 2 kleine Geistermonster namens „Skreemers“, die an die Minifiguren angebracht werden können. Da die Figuren Cole, Lloyd, Nya und Sensei Wu neue Helme haben, mussten diese zuerst gebaut werden. Die Bauanleitung ist gebunden und das Set 70738 Ninjago Flugsegler beinhaltet 19 Sticker. Die Flügel sind aus Folie und sehen stabil aus. Einem Flug durch luftige Höhen sollte damit nichts im Weg stehen. Für den Bauspaß sorgen 10 Tüten.

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Mit Tüte 1 wird der Korpus des Drachen gebaut. In dem Set sind einige Steine im leuchtenden Gelb verbaut. Lloyd hat die Möglichkeit seinen Helm durch Haare zu ersetzen. Der Drache ist schnell gebaut, was zur Folge hat, dass bauliche Herausforderungen nicht vermeldet werden können. Bereits mit Tüte 2 betritt der Bösewicht Muro das Parkett. Wie bereits der Kämpfer aus Tüte 1 des 70738 Ninjago Flugseglers, hat auch Muro gelbe durchsichtige Beine. Der Drache bekommt Flügel, die im Dunkeln leuchten. Ein Hingucker für jedes Kind. Es gibt zwei Geister, die aus Tüte 3 fliegen. Sensei Wu mit goldenem Stab kündigt den 70738 Ninjago Flugsegler an. Bereits auf den Bildern sieht das Fluggerät spektakulär aus. Das Bauen der Tüte 3 erweist sich hingegen als weniger spektakulär. Die Steine sind schnell verbaut. Tüte 4 fordert beim Bauen mehr Aufmerksamkeit. Bei der Reling sind erste kleine Kniffe vorhanden, die der Konzentration bedürfen und den Bauspaß der Redaktion wecken. Die Kajüte aus Tüte 5 auf Seite 99 wird schnell zur „Klebefalle“ des 70738 Ninjago Flugseglers. Die Bildschirme sind schnell falsch geklebt und das korrigieren der Klebefehler erweist sich als schwierig. Eine „Maus“ rundet die Bewohner des 70738 Ninjago Flugsegler ab. Was ist schon ein Schiff ohne Maus oder Ratte.

Cole ­in voller Montur­ samt Wurfstern und alles was dazu gehört, wird in Tüte 6 gebaut. Das Dach des 70738 Ninjago Flugsegler ist bezüglich des Bauens wieder eher unspektakulär. Auffällig ist, dass das Anbringen des Daches, zumindest bei uns das eine oder andere kaputt gemacht hat. Die Anbringung ist schwierig und wenn man zu feste drückt, was durchaus notwendig ist, macht man gerne an anderer Stelle etwas kaputt. Zusätzlich wird der Basismast gebaut. Tüte 7 und einen Schwertkämpfer später steht fast die komplette Aussenfassade des 70738 Ninjago Flugseglers. Kleinere Bauphasen sind kniffelig und die Tüte benötigt Konzentration. Zwischendurch ist es angenehm, dass es in diesem Set wirklich die eine oder andere Bauphase gibt, die selbst für einen Erwachsenen anspruchsvoll ist. Die Außendüsen aus Tüte 8 entwickeln sich zu einem „kleinen“ Spieldesaster. Dies deutet sich leider bereits beim Bauen an, da diese instabil sind. Mit Hissen der Flügel wird der 70738 Ninjago Flugsegler mit Tüte 9 vollendet. Nya bekommt Haare und Helm. Die Konstruktion der Flügel ist beeindruckend. Man kann sie aufspannen, was dem 70738 Ninjago Flugsegler seine ganze Größe verleiht. Das Motorrad samt diverse Kleinutensilien werden in Tüte 10 gebaut. Die letzte Minifigur hat Beine in Form von Nebelschwaden, die neu sind und verdeutlichen, dass es sich um Geister handelt.

Unser Fazit zum LEGO Ninjago Flugsegler 70738

Der 70738 Ninjago Flugsegler ist ein tolles weiteres Set aus der Ninjago Serie. Es beweist, dass es sich hierbei durchaus um ein Set handelt, dass auch von Erwachsenen gut gebaut werden kann. Kleinigkeiten wie die Maus verleihen dem 70738 Ninjago Flugsegler ansprechende Details. Ob es sich bei dem Bewohner tatsächlich um eine Maus handelt, bleibt jedem selbst überlassen. Leider hat der 70738 Ninjago Flugsegler einen immensen Nachteil beim Spielen. Die seitlichen Düsen fallen beim Spielen ab und der Haltegriff ist unstabil. Das Set kippt beim Spielen gerne nach vorne oder hinten ab. Für Kinder ist das leider ungeeignet. Der 70738 Ninjago Flugsegler ist als Anschauungsobjekt sehr detailreich und macht Spaß beim Bauen jedoch zum aktiven Spielen ist er eher ungeeignet.

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